Und genau deshalb treffen wir uns am Samstag, dem 05.12.2009, also einen Tag vor dem 2. Advent, um 18.30 vor dem P&C in Saarlouis.
Wir werden gemeinsam eine Schweigeminute für die Bildung einlegen und ihr gedenken.
Was genau wir machen, wird auch hier wieder nicht verraten, allerdings ist es diesmal umso wichtiger, dass eine möglichst Große Zahl von Schülerinnen & Schülern, Eltern, Studenten und Auszubildenden dabei sind! Also informiert Freunde, Verwandte und Eltern und kommt vorbei!
Informationen kompakt:
- Was: „Lichterkette“ auf dem Saarlouiser Weihnachtsmarkt, genauere Infos folgen - Wann: Samstag, 05.12.2009 um 18.30 Uhr - Wo: Treffpunkt vor dem P&C - Dauer: bis ca. 19.30 Uhr
Ein Schülerbündnis Kreis Saarlouis will den angekündigten Schulreformen im Land Nachdruck verschaffen. Die Schüler vor allem von Gymnasien verstehen sich als Teil einer bundesweiten Bewegung, etwa von “Bildungsstreik 2009″. von SZ-Redakteur Johannes Werres
Saarlouis. Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen haben sich gestern als lose organisiertes “Schülerbündnis Kreis Saarlouis” auf der bildungspolitischen Bühne erstmals zu Wort gemeldet. Hinter derzeit 20 Schülern, die sich regelmäßig treffen, steht nach Angaben des Bündnisses “eine große Resonanz unter Schüler und Lehrern.” Das zeigten die zahlreichen Unterschriften auf Transparenten, sagten Johannes Hiry und Philipp Thiel bei einer Pressekonferenz unter dem Dach des DGB in Saarlouis.
Die jungen Leute fordern eine reguläre Wahlmöglichkeit eines Abiturs in acht oder neun Jahren ohne Schulwechsel. Die Lehrpläne des G 8 müssten überarbeitet werden, sagte Johannes Hiry. “Der Druck ist zu groß.” Unterricht dürfe sich nicht länger darauf beschränken, “den Lehrplan durchzuziehen, Schule ist Bildung und nicht bloß den Abschluss machen”, unterstrich Philipp Thiel. Zudem sollten Schüler – ähnlich wie früher im Kurssystem – “mehr persönliche Wahlmöglichkeiten bei den Fächern haben”, forderte Hannah Wohlers. Thiel: “Ich bin Juniorstudent, und merke halt, dass ich Chemie nicht als Hauptfach habe.” Es brauche kleinere Klassen und mehr Lehrer, der Unterrichtsausfall sei zu groß, kritisierten die Schüler.
Das Bündnis versteht sich ausdrücklich als nicht parteipolitisch. Es will zunächst die neue Landesregierung kritisch begleiten und äußerte Sympathie für die angekündigten Schulreformen. Mit Aktionen allerdings werden sie sich sofort in der Öffentlichkeit zu Wort melden. Die erste wird auf dem Kleinen Markt in Saarlouis am Sonntag, 29. November “Faust für die Landesregierung” sein.
Auf der 18. DGB-Bundesjugendkonferenz wurde von der DGB-Jugend ein Video gemacht, auf dem die DGB-Jugend ihre Solidarität mit den Forderungen der SchülerInnen, Studenten und Ausbzubildenden ausdrückt.
Eine “heiße” Weihnacht beginnt in genau einer Woche am 29.11.2009 (1. Advent) in Saarlouis
Wir treffen uns um 14.30 Uhr vor dem P&C am kleinen Markt, wo es dann Material und genauere Infos von uns gibt.
Was genau wir machen, wird hier noch nicht verraten, aber umso mehr Menschen sich an dieser Aktion beteiligen, umso wirkungsvoller wird sie.
Also komm vorbei und bring jeden mit, der von der schlechten Bildungspolitik der vergangenen Jahre betroffen ist und war.
Wir werden gemeinsam ein Zeichen für eine bessere und gerechtere Bildungspolitik setzen!
Informationen kompakt:
- Was : „Faust“ für die Landesregierung auf dem Saarlouiser Weihnachtsmarkt.
- Wann : Sonntag, 1. Advent (29.11.) um 14.30 Uhr
- Wo : Treffpunkt vor dem P&C
- Dauer : bis ca. 15.30 Uhr
momentan sind wir an den Schulen im Kreis Saarlouis und sammeln Unterschriften auf Transparenten.
Dazu gibt’s auch einen entsprechenden Flyer, den ihr >hier<findet. (PDF speichern mit Rechtsklick, Ziel speichern unter…)
Darauf findet ihr außerdem noch weitere Infos zu den Aktionen in den kommenden Wochen, warum wir überhaupt Unterschriften sammeln und eine kleine Information für die Eltern und Lehrer.
Druckt euch den Flyer aus, verteilt es in der Schule und kommt vor allem alle zu den Aktionen im November und Dezember in Saarlouis!
Seit dem 18.11.2009 00:01 Uhr halten Studentinnen und Studenten der Universität des Saarlandes in Saarbrücken den Musiksaal im Gebäude C5 1 besetzt!
Wir, das Schülerbündnis Kreis Saarlouis, bekunden unsere Solidarität mit den Besetzern und rufen alle SchülerInnen und StudentInnen dazu auf, sich an den Diskussionen in den Plenarsitzungen zu beteiligen
Geht vorbei, diskutiert mit und helft gemeinsam unser Bildungssystem zu verbessern!
Das Bündnis gegen Studiengebühren der Universität des Saarlandes hat für den 17.11. eine Demonstration in Saarbrücken angekündigt.
Die Forderungen der Studenten sind unter Anderem:
– Eine stärkere soziale Öffnung des Bildungssystems
– Wir wollen bestimmen was uns betrifft!
– Die konsequente Abschaffung jeglicher Form von Studiengebühren
– Die voranschreitende Ökonomisierung des Bildungssektors, wie durch G8 oder Bachelor/Master im großen Stil geschehen, zu stoppen und die bereits bestehenden Systeme zu sanieren
Aus den bereits >hier< genannten Gründen wird es von unserer Seite aus in Saarlouis keinen Streik/keine Demonstration geben.
Allerdings werden wir die “neue” Landesregierung mit unseren Aktionen darauf hinweisen, dass die gemachten Versprechen auch eingehalten werden müssen! Zu den geplanten Aktionen wird es in den nächsten Tagen weitere Infos geben.
Ihr seid außerdem alle eingeladen, an unserem morgigen Treffen (Montag, 16.11. 16:15 Uhr, Karcherstraße 1a (rechts neben dem P&C, über dem Orthopädiehaus Prinz)) teilzunehmen!
Kommt vorbei und setzt euch aktiv für eine besser Bildungspolitik ein!
Heute Abend fand die am letzten Donnerstag angekündigte Sitzung statt. Und es ging richtig hoch her. Wir haben einiges an Aktionen für den November geplant, vorbereitet und ausgearbeitet, damit wir in den kommenden Wochen unsere künftige Landesregierung noch einmal daran “erinnern” können, was wir uns für die kommende Regierungszeit wünschen und was sie im Wahlkampf in Sachen Bildungspolitik versprochen haben. Dabei bekamen wir tatkräftige Unterstützung der DGB Jugend, die uns auch bei den kommenden Aktionen unterstützen wird. Vielen Dank dafür!
Wir haben uns dazu entschlossen, ihnen in den ersten 100 Tagen ihrer Regierungszeit die Möglichkeit zu geben, zu beweisen, dass ihre Ankündigungen in Sachen Bildungspolitik nicht nur heiße Luft waren. Dennoch halten wir es für wichtig unsere Präsenz zu zeigen und auch weiterhin öffentlich tätig zu werden!